Die Entdeckung einer neuen Kultur

und eine Sprache die wir kaum verstehen.

Keimzeit 15
Nach einem sehr schönen und gelungenen Auftakt der diesjährigen Keimzeit Konzertreihe, verbunden mit dem Wiedersehen von Freunden, Bekannten und anderen Weggefährten, galt es nun Meiningen zu verlassen und sich auf den Weg zur zweiten Station der Kolumbus-Tour an diesen Wochenende zu begeben.

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 Wenn der Tag kommt…

Wenn der Tag kommt, an dem du spürst, dass es richtig ist zu geben, verjag die Zweifel und du wirst belohnt mit neuem Leben…“
Neugierig auf „Treibstoff“ und auf Rockhaus, die ich seit 2005 nicht mehr im Konzert gesehen hatte, stellte ich mich am vergangenen Sonntagabend im Erfurter Brettl ein. Ein wenig mulmig war mir schon zumute, kannte ich diese Lokalität doch noch von verschiedenen Gelegenheiten, bei denen das Publikum meistens brav an Tischen der Unterhaltung des Abends lauschte. Ein Rockhaus-Konzert unter diesen Umständen? Undenkbar!!! Aber meine Sorge sollte sich schon bald zerstreuen…

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 Kolumbus sticht in den Ozean

Tourstart in Meiningen

Jubiläumstour…, 30 Jahre gibt es sie nun schon, unsere Lieblingsband. Es ist unglaublich. Alt vertraut wie Kindheitserinnerungen und doch immer wieder frisch und neu. Mit Schwung und Lebensenergie kommen sie daher, die Lieder, Hymnen, musikalischen Meisterwerke. Keimzeit erfindet sich immer wieder neu, egal was auch kommen mag.

So ist es nun auch in diesem Jahr wieder so weit, der Frühling kehrt zurück und mit ihm auch Keimzeit.
Meiningen war hier die erste Station, welche das Keimzeitboot ansteuerte. Die Entdeckungsfahrt sollte beginnen.
„Alle Mann an Bord?“ Ja…, nein…! Ein Crewmitglied sollte hier fehlen. Jedoch, der freie Platz in der Mannschaft blieb nicht unbesetzt. Unser Rudi, neue „Abenteuer“ suchend, hatte das Schiff verlassen. Er tat dies jedoch nicht, ohne für würdige Vertretung zu sorgen. Lars Kutschke enterte den Platz an der Gitarre, um dem Keimzeitboot eine frische Brise ums Bug zu blasen.

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 3 Highlige in Erfurt

Sonntag, den 29. Januar 2012: 3 Highlige in Erfurt

Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, mein Leben ein wenig zu entschleunigen. Der Besuch des Konzerts der 3 Highligen war also gänzlich gegen meine neuen Prinzipien, denn vom Vorabend noch spürte ich die wunderbaren Nachklänge des letzten Konzerts des Clubs der toten Dichter im Leipziger Anker. Aber was soll man machen, wenn auch Herzberg, Michaelis und Zöllner zum finalen Konzert einluden? Die Neuauflage der Tour wollte ich keinesfalls verpassen und so gab ich mir einen Ruck. Und um es gleich vorweg zu nehmen, bereut habe ich es nicht.

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 …auf ins Jubiläumsjahr

…auf zur Burg…das KAQ lud in den Fläming…

…everywhere we go…we always take the weather with us…so ähnlich könnte man meinen, wenn man zum KEIMZEITlichen Jahresbeginn vom diesmal fast komplett angereisten „Harten Kern“ mit „ ach die Fröhlichs sind da, der Regen ja auch …“ begrüßt wird. Ja, da müssen wir dran arbeiten, aber bei der freudigen Erwartung auf das für uns erste Konzert unserer Band in diesem Jahr und dem damit unweigerlich verbundenen Gefühl, dass dieses Konzert einer Woche Urlaub gleich kommen wird, spielten ein wenig Nass von oben und ungemütliche Herbsttemperaturen ja gar keine Rolle…oder???

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 Wenn es am Schönsten ist…

… sollte man gehen!?

Nun, wir gingen… . Der Auftakt des letzten Tourblocks der Rilke-Vertonung durch den CdtD, lud uns nach Erfurt ins „DasDieLive“.
Einer inneren Eingebung folgend, oder war es ein glücklicher Zufall? Wie dem auch sei, ich hatte das Glück, einige Tage Urlaub genießen zu können und somit die Möglichkeit dabei zu sein.
Ein naßkalter Tag. Man mochte eigentlich nicht vor die Tür. Der Winter ließ, den letzten Sommer nachahmend, auf sich warten. Nicht wirklich gute Voraussetzungen für einen Winterurlaub. Aber der ideale Gefühlseinstieg für einen Rilkeabend, wie ich fand.

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 Alle Jahre wieder…

Das war MEIN Weihnachtsfest !

Nach dem kleinen Vorgeschmack auf „ keimzeitliche Weihnachten“ in meiner Heimatstadt Berlin (Angela berichtete in den poetischsten Worten, die es für dieses Ereignis zu schreiben gab), ging es am Samstag, dem 17.12. über einen kleinen Umweg ins Thüringische… (dieses Mal gab es ja eine kleine Lücke in der keimzeitlichen Tourabschlussplanung), wie schon seit einigen Jahren nach Freiberg/Sa., um im Tivoli das musikalische Jahresende zu zelebrieren.

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 In Zeiten voll Freud und Wonne

Aus dem Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm: „Wonne – was freude, lust gewährt, genuss bereitet… ergötzung, annehmlichkeit, vergnügen…“ – Oder? KEIMZEIT!

Wie schnell das ging, und schon sind da wieder diese kurzen Tage der weiten Herzen, der empfindsameren Seelen, des Innehalten-Wollens, der größeren Sehnsucht nach Tiefe, nach einem Angerührt-Werden, nach Liebe und Frieden, nach Licht. Also für mich hatte Birgit eines ins Fenster gestellt, genau genommen achtzehn oder neunzehn…

Ein anderes schien von der Kulturbrauerei her. KEiMZEiTlich leuchtend sollten hier die aus aufgegangenen Gedankenkernen der Beobachtung und Erkenntnis zu Poesie gereiften Lieder, Klänge, Bilder, Klangbilder die Anwesenden umspielen (andere Bilder gibt es heute leider nicht, es sei denn, es hätte jemand welche abzugeben?).

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