3 Highlige in Erfurt

Sonntag, den 29. Januar 2012: 3 Highlige in Erfurt

Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, mein Leben ein wenig zu entschleunigen. Der Besuch des Konzerts der 3 Highligen war also gänzlich gegen meine neuen Prinzipien, denn vom Vorabend noch spürte ich die wunderbaren Nachklänge des letzten Konzerts des Clubs der toten Dichter im Leipziger Anker. Aber was soll man machen, wenn auch Herzberg, Michaelis und Zöllner zum finalen Konzert einluden? Die Neuauflage der Tour wollte ich keinesfalls verpassen und so gab ich mir einen Ruck. Und um es gleich vorweg zu nehmen, bereut habe ich es nicht.

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 …auf ins Jubiläumsjahr

…auf zur Burg…das KAQ lud in den Fläming…

…everywhere we go…we always take the weather with us…so ähnlich könnte man meinen, wenn man zum KEIMZEITlichen Jahresbeginn vom diesmal fast komplett angereisten „Harten Kern“ mit „ ach die Fröhlichs sind da, der Regen ja auch …“ begrüßt wird. Ja, da müssen wir dran arbeiten, aber bei der freudigen Erwartung auf das für uns erste Konzert unserer Band in diesem Jahr und dem damit unweigerlich verbundenen Gefühl, dass dieses Konzert einer Woche Urlaub gleich kommen wird, spielten ein wenig Nass von oben und ungemütliche Herbsttemperaturen ja gar keine Rolle…oder???

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 Wenn es am Schönsten ist…

… sollte man gehen!?

Nun, wir gingen… . Der Auftakt des letzten Tourblocks der Rilke-Vertonung durch den CdtD, lud uns nach Erfurt ins „DasDieLive“.
Einer inneren Eingebung folgend, oder war es ein glücklicher Zufall? Wie dem auch sei, ich hatte das Glück, einige Tage Urlaub genießen zu können und somit die Möglichkeit dabei zu sein.
Ein naßkalter Tag. Man mochte eigentlich nicht vor die Tür. Der Winter ließ, den letzten Sommer nachahmend, auf sich warten. Nicht wirklich gute Voraussetzungen für einen Winterurlaub. Aber der ideale Gefühlseinstieg für einen Rilkeabend, wie ich fand.

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 Alle Jahre wieder…

Das war MEIN Weihnachtsfest !

Nach dem kleinen Vorgeschmack auf „ keimzeitliche Weihnachten“ in meiner Heimatstadt Berlin (Angela berichtete in den poetischsten Worten, die es für dieses Ereignis zu schreiben gab), ging es am Samstag, dem 17.12. über einen kleinen Umweg ins Thüringische… (dieses Mal gab es ja eine kleine Lücke in der keimzeitlichen Tourabschlussplanung), wie schon seit einigen Jahren nach Freiberg/Sa., um im Tivoli das musikalische Jahresende zu zelebrieren.

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 In Zeiten voll Freud und Wonne

Aus dem Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm: „Wonne – was freude, lust gewährt, genuss bereitet… ergötzung, annehmlichkeit, vergnügen…“ – Oder? KEIMZEIT!

Wie schnell das ging, und schon sind da wieder diese kurzen Tage der weiten Herzen, der empfindsameren Seelen, des Innehalten-Wollens, der größeren Sehnsucht nach Tiefe, nach einem Angerührt-Werden, nach Liebe und Frieden, nach Licht. Also für mich hatte Birgit eines ins Fenster gestellt, genau genommen achtzehn oder neunzehn…

Ein anderes schien von der Kulturbrauerei her. KEiMZEiTlich leuchtend sollten hier die aus aufgegangenen Gedankenkernen der Beobachtung und Erkenntnis zu Poesie gereiften Lieder, Klänge, Bilder, Klangbilder die Anwesenden umspielen (andere Bilder gibt es heute leider nicht, es sei denn, es hätte jemand welche abzugeben?).

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 Rock gegen Rechts in Jena

Rock gegen Rechts – eine Stadt, Thüringen, ja die ganze Republik setzten am Freitag in Jena ein Zeichen gegen die braune Brut.

Initiiert vom Panikrocker Udo Lindenberg und Sigmar Gabriel stellte die Stadt Jena in kürzester Zeit dieses Mammutprojekt auf die Beine.

Mit 60000 Menschen hatte man im Vorfeld gerechnet. Befürchtungen vom großen Verkehrschaos machten sich breit. Einschränkungen würde es geben, das war klar. Aber ich muss allen Organisatoren ein großes Kompliment machen. Von der Autobahn ging es ganz problemlos über die gesperrte Stadtrodaer Str. mit Sondererlaubnis direkt zum Parkplatz am Stadion. Auch der Weg zur Wiese an der Oberaue war mit zahlreichen Ordnern gespickt und nicht zu verfehlen.

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 Liederwahn im Theaterkahn

Hier nun mal entgegen der sonstigen Art, ein Bericht ohne Fotos.

Elbflorenz lockt auf vielfältige Weise Gäste zu Besuch an. In diesem Falle mit den von uns gern gesehenen und liebgewonnenen Menschen des KEIMZEIT Akustik – Quartetts. Die Karten waren schon längst bestellt , die Vorfreude enorm, schon weil sich der hiesige November mit seinen Nebelschwaden, dem zeitigen Dunkelwerden und dem ganzen üblichen depressiven Herbstkram ganz übel auf das stressgeplagte Gemüt legte. …

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